Schriftgröße

 

Kindergarten

Kinder brauchen eine Lobby. Sie sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und im Strassenverkehr besonders gefährdet. Das Verkehrsgeschehen wird immer komplexer und unüberschaubarer, vor allem für die Kinder. Entwicklungsbedingte Besonderheiten und mangelnde Erfahrung führen zu ihrer besonderen Gefährdung. Viele Kraftfahrer stellen sich zudem nicht genug auf das Verhalten von Kindern ein. Da Kinder noch keine Erfahrung im Strassenverkehr haben, müssen sie diese mit Hilfe von uns Erwachsenen erwerben. Dabei sind Kinder vor allem auf ihre Eltern angewiesen. Eltern sind die wichtigsten Verkehrserzieher ihrer Kinder.

Erzieherinnenseminare

Zwei Projektbausteine:
1. „Verkehrs- und Mobilitätserziehung im Kindergarten“
- Grundlagenseminar

2.„Bewegungserziehung
- ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrs
- und Mobilitätserziehung“
- Aufbauseminar

Zielgruppe:               
Leiterinnen und Leiter, Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter, Auszubildende an pädagogischen Fachschulen

Ziel:
- Interesse an Verkehrs- und Mobilitätserziehung
- stärkenSachkompetenz
- erhöhenHandlungspotenzial
- erweiternInitiativbereitschaft fördern 

Inhalte:
- Gefahren für Kinder im Straßenverkehr- Verkehrs
- und Mobilitätserziehung mit Kopf, Herz und Hand- Methodenvielfalt
- Zusammenhänge von Bewegung, Gesundheit und Sicherheit
- Bewegungserziehung ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrserziehung
- Eltern als Erziehungspartner
- Verkehrssicherheit geht alle an

Die Unfallkasse Thüringen übernimmt im Aufbauseminar den Seminarteil „Zusammenhänge von Bewegung, Gesundheit und Sicherheit“.
Die Erzieherinnenseminare sind Ganztagsveranstaltungen. Die zwei Projektbausteine werden im Abstand von 1 Jahr angeboten, damit die Teilnehmer nach dem Seminar das Erlernte ausprobieren und Erfahrungen sammeln können.
Die Seminare sind kostenfrei. Wenden Sie sich bitte an Ihren Träger und  Ihre örtliche Verkehrswacht, wenn Sie Interesse an Fortbildungen haben.

Kind und Verkehr (KuV)

Ist ein Programm des Deutschen Verkehrssicherheitsrates, www.dvr.de,  und wird unter anderem durch die Deutsche Verkehrswacht und seine Mitglieder umgesetzt.

Zielgruppe:  Eltern von Vorschulkindern

  • Inhalte: -  entwicklungsbedingte  Verhaltensweisen von Kindern im    Straßenverkehr
  • kindliche Mobilität sicher gestalten
  • Verkehrserziehung im Alltag gestalten, aber wie
  • in welchem Umfeld können Kinder sich sicher bewegen
  • Kinder als Mitfahrer im PKW
  • Raum für Erfahrungsaustausch und Fragen
  • Ziel: Verständnis bei den Eltern für entwicklungsbedingte Verhaltensweisen von Kindern wecken und ihnen Ideen, Ratschläge für eine praktische, altersgerechte Verkehrserziehung geben.
  • Ausgebildete Moderatoren führen diese Veranstaltungen kostenlos  in Kindergärten und  Elterngruppen durch. Fragen Sie Ihre örtliche Verkehrswacht, wenn Sie Interesse an einer Veranstaltung haben.

Kinder im Straßenverkehr (KiS)

ist ein Programm der Deutschen Verkehrswacht, www.deutsche-verkehrswacht.de , und wird durch spezielle ausgebildete Moderatoren umgesetzt. KiS setzt  sich aus zwei Schwerpunkten zusammen, dem Beratungsgespräch und dem Aktionstag im Kindergarten.
KiS Moderatoren beraten Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten. Im Vordergrund steht die Beschreibung von entwicklungsbedingten Verhaltensweisen von Vorschulkindern im Straßenverkehr und die Vorbereitung einer situations- und altersgerechten Verkehrserziehung.
Beratung
Neben praxisnahen Empfehlungen, die sich auf die jeweiligen Rahmenbedingungen der Einrichtung beziehen, werden Anleitungen für Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen gegeben, die die kindliche Reaktionsfähigkeit und die Bewegungssicherheit ausbaut. Eine langfristige Zusammenarbeit in einer engen und vertrauensvollen Kooperation wird dabei angestrebt, mit dem Ziel, die Verkehrserziehung in den Kindergartenalltag zu integrieren.
Verkehrssicherheitstag
Ein Verkehrssicherheitstag kann der Abschluss einer Verkehrswoche sein. Der KiS Moderator unterstützt den Kindergarten bei der Vorbereitung und Durchführung. Eltern, Geschwister, Großeltern, Verwandte, Freunde können dazu eingeladen werden und mit den Kindern gemeinsam das Thema Verkehrssicherheit erlebbar machen. Spiele und Übungen zum Thema Verkehrserziehung spielen genauso eine große Rolle, wie Bewegung und Wahrnehmung.
Frage Sie Ihre örtliche Verkehrswacht, wenn Sie Interesse an einer engen Zusammenarbeit und einer Veranstaltung haben.