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Senioren

"Aktiv Mobil - sicher ans Ziel" Rundkurs sicherer Fahrer

Ausgangssituation
Der demografische Wandel erfordert neue Verkehrssicherheitskonzepte. Lebenslange Mobilität heißt, am gesellschaftlichen Leben teilhaben, Kontakte pflegen, Reisen unternehmen, Besorgungen machen. Menschen die älter werden verfügen über einen reichen Erfahrungsschatz, den sie für sich und andere nutzen können. Der moderne Verkehr stellt aber alle Verkehrsteilnehmer vor höhere Herausforderungen an Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Konzentration und Reaktionsfähigkeit. Mit zunehmendem Alter lässt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit nach. Plötzlich erkennen die Autofahrer Abläufe im Verkehrsgeschehen nicht mehr rechtzeitig, können nicht genau einordnen, was der andere tun möchte. Wenn sich die Wahrnehmung und das Verständnis verlangsamen, werden auch die Reaktionen zögerlicher. Mobil ein Leben lang, wünschen sich alle Menschen auch im Alter. Wer sich rechtzeitig mit dem Thema beschäftigt, offen ist für neues und Alternativen bedenkt, hat gute Chancen für eine lebenslange Mobilität.

Zielgruppe:
Lebensältere Autofahrerinnen und Autofahrer ab ca. 65 Jahren Ziel im Alter das Bedürfnis nach Mobilität mit dem Wunsch nach Sicherheit und dem Erkennen der eigenen Grenzen in Einklang bringen. Aufklärungs – und Informationsmaßnahmen zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen und Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Themenschwerpunkt
- Einhaltung der Regeln der StVO
- Anpassung des Verkehrsverhaltens an die jeweilige Situation
- Ablenkung
- Geschwindigkeit
- Alkohol, Medikamente
- Erste Hilfe, Verhalten nach Unfall
- Fahrzeugtechnik
- Fahrassistenzsysteme
- Sichtbarkeit in der Dunkelheit
- Rücksichtnahme gegenüber Rad Fahrenden

Partner
Landespolizeidirektion
Polizeiinspektionen
TÜV
Dekra
Autohaus
Fahrlehrer
Optiker

"Mobil bleiben, aber sicher!"

Mit dem Bundesprojekt „Mobil bleiben, aber sicher!" trägt die DVW der Tatsache Rechnung, dass ältere Menschen einerseits über einen reichen Erfahrungsschatz verfügen. Andererseits treten jedoch im Laufe der Jahre körperliche Defizite auf, die die Fahrsicherheit beeinträchtigen. Insbesondere schleichende körperliche Veränderungen, wie das Nachlassen der Sehkraft oder des Hörvermögens, werden von den Betroffenen oft lange nicht bemerkt.
Hier setzen die Verkehrswachten mit ihren Maßnahmen an. Ziel ist es, das Bedürfnis nach Mobilität mit dem Wunsch nach Sicherheit und dem Erkennen der eigenen Grenzen auch im Alter in Einklang zu bringen. Daher wird in dem Projekt „Mobil bleiben, aber sicher!" nicht nur trockene Theorie vermittelt, sondern hier heißt es: Mitmachen und selbst Erleben!
Die Verkehrswachten bieten älteren Menschen die Möglichkeit, mit erlebnisorientierten Lernformen, in Tests und praxisnahen Übungen jeglicher Art, die eigenen Probleme der Verkehrsteilnahme aus einer anderen Sicht zu sehen und Lösungen zu finden.
Beispielsweise bieten Verkehrssicherheitstage für Senioren die Gelegenheit, das eigene Leistungsvermögen unverbindlich zu testen. Bei Seh- und Reaktionstests können die Besucherinnen und Besucher ihre Fähigkeiten überprüfen. Die Reaktionstestgeräte zeigen, wie lang der Anhalteweg vom Erkennen der Gefahr bis zum Stillstand des Fahrzeugs ist. An Fahrsimulatoren können die Teilnehmer erfahren, wo ihre individuellen Leistungsgrenzen liegen. Darüber hinaus können die örtlichen Verkehrswachten nützliche Informationen und Tipps zu vielfältigen Fragen geben, die sich aus dem Erlebten ergeben.
Wenn Sie an einer Veranstaltung interessiert sind, fragen Sie Ihre örtliche Verkehrswacht.

Sicher mobil

Ein Moderatorenprogramm der DVW.
Wie fahre ich bei ungünstigen Sicht- und Wetterbedingungen sicher Auto? Wie bin ich als Fußgänger auch im Dunkeln gut sichtbar und sicher? Und wie kann ich mich in dem wachsenden Verkehrsaufkommen sicher fortbewegen? – Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der „sicher mobil “-  Veranstaltungen, die von speziell ausgebildeten Moderatoren der örtlichen Verkehrswachten angeboten werden.
Bestandteil aller Veranstaltungen sind die Themen Leistungsfähigkeit, Gesundheit und das soziale Miteinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmergruppen. Zu den weiteren Schwerpunkten gehören – je nach Interesse der Teilnehmer – Sicht und Wetter, Technik und Ausstattung verschiedener Verkehrsmittel und neue rechtliche Regeln.
In Gesprächsrunden vermitteln die Moderatoren den Teilnehmern Kenntnisse zur sicheren Verkehrsteilnahme. Dabei können die Teilnehmer mehr über die individuellen Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit erfahren. Sie setzen sich aktiv mit ihren konkreten Problemen und Ängsten im Straßenverkehr auseinander und diskutieren und erarbeiten gemeinsam Lösungen.
Die Veranstaltungen sind kostenlos. Bitte wenden Sie sich an Ihre Verkehrswacht vor Ort, wenn Sie Interesse an einer Veranstaltung haben.