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Schulanfangsaktion

Schulanfangsaktion

Schulanfang
In den Tagen und Wochen nach den Ferien ist immer eine erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht von allen Verkehrsteilnehmern im Straßenverkehr gefordert. Für viele Erstklässler beginnt die Schule und damit ein neuer Lebensabschnitt.
Schulanfänger haben entwicklungsbedingt noch ein geringer ausgeprägtes Gefahrenbewusstsein als Erwachsene. Sie bewegen sich noch unsicher im Straßenverkehr, da sie zum Beispiel noch nicht über parkende Autos hinweg schauen und Entfernungen und Geschwindigkeiten von Fahrzeugen schwerlich einschätzen können. Auch die Bedeutung von Verkehrsregeln ist vielen noch nicht geläufig.
Eltern sollten den Schulweg gemeinsam mit ihrem Kind üben. Wichtig ist, den Weg zur Schule öfters gemeinsam zu gehen, sodass die Kinder ihren Schulweg durch eigenes Ausprobieren und selbstständiges Erleben kennen lernen und Sicherheit erlangen. Darüber hinaus empfiehlt die Landesverkehrswacht, dass Eltern darauf achten, dass ihre Kinder gut sichtbar im Straßenverkehr sind: Helle Kleidung und Reflektoren am Schulranzen machen den Schulweg sicherer.

Tipps für den ersten (und alle folgenden!) Schultage:

- Beginnen Sie den Tag harmonisch und ohne Eile. Emotionaler Stress oder Zeitdruck wirken sich negativ auf die Aufmerksamkeit Ihres Kindes aus.

 - Schicken Sie Ihr Kind rechtzeitig los, damit es keinen Zeitdruck hat und unvorsichtig wird. Ideal ist es, wenn Ihr Kind eine viertel Stunde vor Unterrichtsbeginn in unmittelbarer Nähe der Schule ist.

- Wenn Ihr Kind den Weg zur Schule schon alleine zurücklegt – prüfen Sie zwischendurch, ob Ihr Kind tatsächlich den empfohlenen Weg benutzt und ob es noch aufmerksam ist und das Gelernte beherzigt.

- Zu Fuß zur Schule zu gehen ist am gesündesten und trägt dazu bei, dass Ihr Kind sicher selbständig wird. Sollten Sie es doch einmal ausnahmsweise mit dem Auto zur Schule bringen, dann denken Sie immer daran, Ihr Kind im Kindersitz zu sichern, egal wie kurz der Weg ist.

Spannbänder
Die Spannbandaktionen der örtlichen Verkehrswachten zum Schulbeginn machen die Kraftfahrer auf den Schulbeginn aufmerksam. „Brems dich, Schule hat begonnen“ oder „Tempo runter, bitte, Kinder“, ist Thüringenweit für alle gut sichtbar.

Die Beauftragten der örtlichen Verkehrswachten bringen die Spannbänder an, um alle Kraftfahrer auf die Schulanfänger aufmerksam zu machen. Gerade vor Schulen ist besondere Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme gefordert. Hier heißt es immer runter vom Gas und bremsbereit sein.

Schulanfangsaktionen

Alljährlich zum Schulanfang veranstaltet die Landesverkehrswacht mit einer örtlichen Verkehrswacht eine Schulanfangsaktion, um den Erstklässlern auf ihrem Schulweg Sicherheit zu geben.

Die Schülerinnen und Schüler erwartet ein buntes Programm rund um das Thema Verkehrs- und Mobilitätserziehung. Das Ampelinchen übt das Überqueren der Straße. Weitere Stationen sind: Ablenkung, Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit, Anschnallen im PKW, Helm tragen beim Radfahren, sowie Spiele und Übungen zum Hören, Sehen, Reagieren, Geschicklichkeit und Gleichgewicht. Einen breiten Raum nimmt auch das Thema Mobilität im öffentlichen Nahverkehr ein.
Das Verhalten am und im Schulbus sowie Fragen des toten Winkels stehen hier im Mittelpunkt. Partner dieses Aktionstages sind: Verkehrswachten, Polizei, UKT, DEKRA, Busunternehmen, Rettungsdienste.

Elterntaxi
Elterntaxis sind unterschätzte Gefahren rund um die Schule sind sich Polizei, Lehrer und Verkehrsexperten einig. Die Verkehrsprobleme vor Schulen entstehen vorrangig durch anfahrende und abfahrende Elterntaxis. Eltern sollten ihren Kindern mehr Vertrauen schenken und sie den Weg in Gemeinschaft mit anderen Kindern allein zur Schule gehen lassen. Dennoch kann es Gründe geben, Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen.
Hier einige wichtige Hinweise um das Gefahrenrisiko zu minimieren:
- sichern Sie Ihr Kind auch auf kurzen Strecken in einem Kindersitz
- der Ranzen gehört während der Fahrt nicht auf den Rücken, sondern in den Fuß- oder Kofferraum
- lassen Sie Ihr Kind niemals auf der Fahrbahnseite aussteigen
- nutzen Sie Parkplätze abseits der Schule und gehen die letzten Meter zu Fuß
- fahren Sie vor Schulen besonders rücksichtsvoll und aufmerksam
- achten Sie darauf, eigene und andere Kinder durch Einparken und Zurücksetzen sowie beim Aus- und Einsteigen nicht zu gefährden
- halten Sie niemals im Haltstellenbereich.